Call for Artists – GLUE 2026

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Partecipa alla call e dai spazio alla tua creatività: cerchiamo opere visive pensate per diventare manifesti urbani, capaci di attivare uno sguardo critico e sensibile sul presente.

La call invita artist3 a sviluppare un’immagine che possa vivere nello spazio pubblico, dialogando con la città e con la comunità che la attraversa quotidianamente. Le opere selezionate entreranno a far parte di una mostra a cielo aperto, trasformando il paesaggio urbano in uno spazio di riflessione condivisa.

! Scadenza call | 28 giugno 2026, ore 24:00

TEMA – Ambiente & Natura

Agli artist3 è richiesto di sviluppare un progetto coerente con il tema proposto, accompagnato da una riflessione che ne espliciti il legame concettuale.

–> CLICCA SULL’IMMAGINE PER APPROFONDIRE IL TEMA DELLA CALL <– 

CHI PUÒ PARTECIPARE

La call è aperta ad artist3 maggiorenni:

  • attivi sul territorio provinciale
  • oppure operanti nella provincia da almeno due anni

Sono ammesse tutte le forme artistiche (fotografia, illustrazione, pittura, grafica, pratiche ibride, ecc.) purché traducibili in formato manifesto.

COSA OFFRE IL PROGETTO

  • Selezione di 10 artist3 finalist3
  • Produzione e affissione dei manifesti nello spazio pubblico per la durata di 1 mese (dal 24 settembre al 23 ottobre 2026)
  • Inserimento del progetto all’interno delle Bolzano Art Week
  • Visibilità attraverso una mostra urbana diffusa
  • Partecipazione a una urban walk pubblica con momento di confronto con la comunità
  • Compenso di 400 € per ciascun3 artist3 selezionat3

COME CANDIDARSI

Invia la tua candidatura all’indirizzo: info@arci.bz.it

Materiali richiesti:

  • Immagine digitale dell’opera che non superi i 5 MB, in jpg. o pdf. e in formato verticale adattabile alle misure di un manifesto 70×100 cm (bozza o versione preliminare, il file può avere dimensioni inferiori rispetto al formato finale)
  • Descrizione dell’opera (max 2000 battute, spazi inclusi): una breve presentazione che restituisca idea, significato, scelte espressive e processo di realizzazione
  • Riflessione sul tema della call (tra 500 e 1000 battute, spazi inclusi): un testo che evidenzi il dialogo tra l’opera proposta e il concept

SELEZIONE

Le candidature saranno valutate da una giuria composta da:

  • Roberta Pedrini
  • Mauro Sperandio
  • Alexander Zoeggeler

Criteri di valutazione:

  • qualità artistica e forza visiva
  • coerenza con il tema
  • capacità di dialogo con lo spazio pubblico
  • chiarezza e solidità del concept

FASE SUCCESSIVA (PER I FINALISTI)

L3 artist3 selezionat3 dovranno inviare:

  • file definitivo pronto per la stampa entro massimo metà agosto
  • formato verticale adattabile a un manifesto 70×100 cm, in pdf e che non superi i 5 MB
  • È caldamente richiesta la partecipazione degli/delle artist* selezionat* a una urban walk con la cittadinanza, come occasione di dialogo e presentazione del proprio lavoro

TEMPISTICHE – Scadenza call | 28 giugno 2026, ore 24:00

  • Selezione finalisti | dal 20 al 24 luglio 2026
  • Annuncio finalisti | tra il 27 e il 31 luglio 2026
  • Invio file definitivi | entro il 16 agosto 2026
  • Produzione manifesti | fine agosto 2026
  • Affissione e fase pubblica | fine settembre 2026

Il progetto culminerà in una mostra a cielo aperto diffusa nella città di Bolzano, accompagnata da una urban walk e un momento conviviale finale.

NOTE

  • La partecipazione alla call è gratuita
  • Le opere non devono contenere contenuti offensivi, discriminatori o lesivi
  • Ogni artist* può presentare una sola candidatura

Aufruf an Künstler*innen – GLUE 2026

Nimm an der Ausschreibung teil und lass deiner Kreativität freien Lauf: Wir suchen visuelle Werke, die als städtische Plakate konzipiert sind und einen kritischen und sensiblen Blick auf die Gegenwart anregen.

Der Aufruf lädt Künstler*innen dazu ein, ein Bild zu entwickeln, das im öffentlichen Raum bestehen kann und mit der Stadt sowie der Gemeinschaft, die sie täglich durchquert, in Dialog tritt. Die ausgewählten Werke werden Teil einer Open-Air-Ausstellung sein und die Stadtlandschaft in einen Raum der gemeinsamen Reflexion verwandeln.

! Einsendeschluss | 28. Juni 2026, 24:00 Uhr

THEMA – Umwelt & Natur

Die Künstler*innen sind aufgefordert, ein Projekt zu entwickeln, das mit dem vorgeschlagenen Thema im Einklang steht, begleitet von einer Reflexion, die den konzeptuellen Zusammenhang verdeutlicht.

WER KANN TEILNEHMEN

Die Ausschreibung steht volljährigen Künstler*innen offen:

  • die in der Provinz tätig sind
  • oder seit mindestens zwei Jahren in der Provinz arbeiten

Zulässig sind alle künstlerischen Formen (Fotografie, Illustration, Malerei, Grafik, hybride Praktiken usw.), sofern sie in ein Plakatformat übertragbar sind.

WAS BIETET DAS PROJEKT?

  • Auswahl von 10 Finalisten
  • Herstellung und Anbringung der Plakate im öffentlichen Raum für die Dauer von einem Monat (vom 24. September bis zum 23. Oktober 2026)
  • Einbindung des Projekts in die Bolzano Art Week
  • Sichtbarkeit durch eine weitreichende städtische Ausstellung
  • Teilnahme an einem öffentlichen Stadtrundgang mit Austausch mit der Gemeinschaft
  • Honorar von 400 € für jeden ausgewählten Künstler

SO BEWERBEN SIE SICH

Senden Sie Ihre Bewerbung an: info@arci.bz.it

Erforderliche Unterlagen:
  • Digitales Bild des Werks, das 5 MB nicht überschreitet, im JPG- oder PDF-Format und im Hochformat, anpassbar an die Maße eines Plakats im Format 70×100 cm (Entwurf oder vorläufige Version; die Datei kann kleiner sein als das endgültige Format)
  • Beschreibung des Werks (max. 2000 Zeichen, inklusive Leerzeichen): eine kurze Präsentation, die Idee, Bedeutung, Ausdrucksmittel und Entstehungsprozess wiedergibt
  • Reflexion zum Thema der Ausschreibung (zwischen 500 und 1000 Zeichen, inklusive Leerzeichen): ein Text, der den Dialog zwischen dem vorgeschlagenen Werk und dem Konzept hervorhebt

AUSWAHL

Die Bewerbungen werden von einer Jury bewertet, bestehend aus:

  • Roberta Pedrini
  • Mauro Sperandio
  • Alexander Zoeggeler

Bewertungskriterien:

  • künstlerische Qualität und visuelle Ausdruckskraft
  • Übereinstimmung mit dem Thema
  • Fähigkeit zum Dialog mit dem öffentlichen Raum
  • Klarheit und Tragfähigkeit des Konzepts

NÄCHSTER SCHRITT (FÜR DIE FINALIST*INNEN)

Die drei ausgewählten Künstler*innen müssen Folgendes einreichen:

  • die druckfertige endgültige Datei bis spätestens Mitte August
  • im Hochformat, anpassbar an ein Plakat im Format 70×100 cm, als PDF-Datei, die 5 MB nicht überschreitet
  • Die Teilnahme der ausgewählten Künstler*innen an einem Stadtrundgang mit der Bevölkerung wird dringend empfohlen, um den Dialog zu fördern und die eigene Arbeit vorzustellen

ZEITPLAN – Einsendeschluss | 28. Juni 2026, 24:00 Uhr

  • Auswahl der Finalisten | vom 20. bis 24. Juli 2026
  • Bekanntgabe der Finalisten | zwischen dem 27. und 31. Juli 2026
  • Einreichung der endgültigen Dateien | bis zum 16. August 2026
  • Plakatproduktion | Ende August 2026
  • Plakatierung und öffentliche Phase | Ende September 2026

Das Projekt gipfelt in einer Open-Air-Ausstellung in der Stadt Bozen, begleitet von einem Stadtrundgang und einem abschließenden geselligen Beisammensein.

HINWEISE

  • Die Teilnahme an der Ausschreibung ist kostenlos
  • Die Werke dürfen keine beleidigenden, diskriminierenden oder verletzenden Inhalte enthalten
  • Jede*r Künstler*in kann nur eine Bewerbung einreichen

DAS THEMA

Umwelt & Natur

Das Projekt wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Kultur als Instrument für Inklusion, Dialog und aktive Teilhabe zu nutzen und so zur Entwicklung einer gerechteren, nachhaltigeren und bewussteren Gemeinschaft beizutragen.

Das vorgeschlagene Thema ergibt sich direkt aus dem Zuhören gegenüber der Gemeinschaft. Es wurde nämlich durch eine Reihe von offenen Umfragen ermittelt, die sowohl online als auch in den Stadtbibliotheken von Bozen zugänglich waren und an denen sowohl die Bürger*innen als auch diejenigen teilnahmen, die sich gelegentlich in der Region aufhalten. Die rege Beteiligung hat gezeigt, dass die Umweltfrage heute zu den Themen gehört, die am meisten bewegt und geteilt werden. Es handelt sich um ein Anliegen, das unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven verbindet und nicht nur diejenigen einbezieht, die dauerhaft in der Stadt leben, sondern auch diejenigen, die vorübergehend zum Studium oder zur Arbeit hier sind. Das Thema spiegelt somit eine weit verbreitete Sensibilität und ein echtes Bedürfnis nach Austausch, Bewusstsein und kollektivem Handeln wider. Genau aus diesem Grund stellt es einen gemeinsamen Ausgangspunkt dar, um kulturelle Praktiken zu entwickeln, die auf konkrete Bedürfnisse der Region eingehen oder zumindest einen lebendigen Reflexions- und Austauschprozess in Gang setzen können.

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Klimakrise und ihrer im Alltag immer deutlicher werdenden Auswirkungen wird deutlich, wie dringend es ist, das heutzutage zunehmend aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu überdenken. Extreme Wetterereignisse, Umweltverschmutzung und zunehmende Anthropisierung veranlassen uns dazu, uns zu fragen, wie wir uns wieder mit der Natur verbinden können und welche Anpassungsstrategien wir entwickeln müssen, um mit diesen Veränderungen zu leben.

Die Umwelt ist nicht nur Kulisse, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, auch in kultureller Hinsicht und für die Identität der Gemeinschaften. Aus diesem Grund laden wir mit diesem Aufruf Künstler*innen ein, Projekte vorzuschlagen, die zugängliche und gemeinschaftliche kulturelle Prozesse anstoßen, die Begegnung zwischen Menschen und neue Beziehungen fördern und auch diejenigen einbeziehen, die normalerweise am Rande stehen.

Das Projekt ist in der Südtiroler Landschaft verwurzelt, einem einzigartigen Umfeld, in dem das Verhältnis zwischen Natur und städtischem Raum ein wertvolles, aber zunehmend fragiles Gleichgewicht darstellt. Bozen, die Landeshauptstadt, eingebettet in eine alpine Landschaft von außergewöhnlichem Wert in der Nähe der Dolomiten – UNESCO-Weltkulturerbe und Naturraum mit starker identitätsstiftender Bedeutung für die dort lebenden Gemeinschaften – steht heute unter wachsendem Druck durch Overtourism, die Veränderung der Räume und den fortschreitenden Rückgang des täglichen Kontakts zur Natur.

In den letzten Jahren haben sich auch die Institutionen mit diesen Problemen auseinandergesetzt und Maßnahmen sowie Überlegungen zum Schutz der Umwelt angestoßen. Dieser Weg kann durch eine gemeinsame Beteiligung an Kraft und Wirksamkeit gewinnen, bei der Gemeinden, kulturelle Einrichtungen und Bürger*innen aktiv dazu beitragen, Bewusstsein, Sorgfalt und Achtsamkeit gegenüber der Umwelt zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang kann die Kultur eine entscheidende Rolle spielen. Die Förderung künstlerischer Praktiken, die die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellen, trägt dazu bei, die Verbindung zwischen Menschen, Region und Natur zu stärken und daran zu erinnern, wie wichtig dies für das Gemeinwohl ist.

Das Leben in einer von Grün umgebenen Stadt wie Bozen bringt eine Verantwortung mit sich, nämlich dieses Zusammenleben zu pflegen und zu respektieren und die Qualität der natürlichen und städtischen Räume als Gemeingut zu bewahren.

Das Ziel ist es, einen gemeinsamen Weg zu beschreiten, auf dem Kultur zu einer Triebkraft des Wandels wird: eine Gelegenheit zum Zuhören, zur Einbeziehung, zum Aufbau von Beziehungen und zur Entwicklung neuer Formen des Lebens in der Region, im Einklang mit der Umwelt und allen Lebewesen.

In einer historischen Zeit, in der sich der Planet in einem Zustand zunehmender Zerbrechlichkeit befindet, ist es von grundlegender Bedeutung, das Thema Umwelt lebendig und im Mittelpunkt zu halten. Heute über die Natur zu sprechen bedeutet, über die Zukunft zu sprechen: über die Möglichkeit, den kommenden Generationen eine gesunde, lebenswerte Umwelt zu garantieren, die in der Lage ist, das Leben in all seinen Formen zu erhalten.

di Alessandra Pini

Argomenti

#Cultura

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